Donnerstag 19.30 Uhr zu später Stunde empfing unsere Liga den Klassenkonkurrenten aus Dobersdorf/Probsteierhagen zum Spiel unter Flutlicht. Nach den zuletzt teils unrunden Vorstellungen gegen Saxonia und Stein sollte endlich eine stabile Leistung auf den Platz gebracht werden. Das gelang dann auch sehenswert mit allen guten Tugenden des Fußballs, allen voran Präzision, Laufbereitschaft und Biss. Gegen Stein wurden mehrere Top-Chancen liegen gelassen, auch dieser Makel wurde beim 6:0 Sieg abgestellt. Die Gäste fanden zu keiner Zeit zu ihrem Spiel und hatten Probleme die eigene Hälfte zu verlassen.  Vielmehr waren sie beschäftigt sich mit allen Spielern dem RS Wirbel entgegen zu stellen. Das Tempo und die Passfolge der Szodruch Truppe war jedoch zu hoch und Tore nicht zu verhindern. Kristof Koop eröffnete den Torreigen in der 12. und 20. Minute, Jonathan Suchoki folgte in der 26. und 28. Minute und Tim Gürntke in der 62. und 89. Min. jeweils mit einem Doppelpack.

Fazit: Eine bemerkenswerte Vorstellung der Szodruch/Nehren Truppe nach zuletzt mageren Vorstellungen. In dieser Begegnung trennten die Mannschaften eine Spielklasse, so dass der Sieg auch in der Höhe verdient war. 

 

Nach der Pause ging Dobersdorf aggressiver zu Werke, hier hält Niklas Matthies (Dobersdorf) Maximilian von Randow (Rot-Schwarz Kiel) fest. © Ismail Yesilyurt

 Fotos von Ismail Yesilyurt - youkick.de

Rot-Schwarz Kiel: Büttner – Rook (70. Kappmeyer), von Randow, Rosenthal – Härter – Rahman, Gürntke, Dreier (80. Iheagwaram), Suchocki (58. Poweleit) – Backhaus (58. Lohse) – Koop (58. Jarik).
Trainer: Benno Szodruch - Tobi Nehren

Die Rahmenbedingungen waren vom Wetter und den Temperaturen gut geeignet um ein flottes Verbandsligaspiel vorzutragen. Auch die Versorgung der Zuschauer hatte der TSV Stein gut im Griff, so ein Angebot findet man nicht mehr auf allen Fußball-Plätzen vor. Einzig das Geläuf hatte gelitten, befand sich nicht im besten Zustand und forderte von den Akteuren höchste Konzentration im Umgang mit dem Ball.

Unsere Mannschaft begann sehr kontrolliert mit viel Ballbesitz. Der TSV kam kaum an das Spielgerät und sah sich zunehmend in die eigene Spielhälfte zurück gedrängt. Abwehraktionen mutierten in unkontrolliert gespielte Befreiungsschläge. In der Folge ergaben sich für unsere Mannschaft eine Menge Möglichkeiten zum Torabschluss. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt und einige 100prozentige Chancen wurden darüber hinaus kläglich vergeben. Hatte man den Torschrei schon auf den Lippen zeigte der Steiner Torhüter warum er die Nummer 1 trägt.

Das erlösende 0:1 erzielte Kristof Koop kurz vor Ende der 1. Spielhälfte von der halb rechten Position flach in die lange Ecke, der TSV hatte seine Spielhälfte kurzzeitig ausgedünnt und damit Platz geschaffen. Mit dem knappen Ergebnis ging es in die Halbzeitpause, eine lockere 0:3 Führung hätten alle Anwesenden akzeptiert. Mit Wiederanpfiff zeigte der Gastgeber ein anderes Gesicht und kam mehr und mehr zum Fußballspielen, gewann Zweikämpfe und glaubte ob der ausgelassenen Chancen unserer Mannschaft wieder an sich. Die Spielverhältnisse kippten phasenweise und die Heimmannschaft kam auch zu Möglichkeiten, die allerdings nicht zum Ausgleich führten. Chima Bacon Iheagwaram mit der Rückennummer 30 begrub in der 92.ten Spielminute die Hoffnungen des TSV als er im Konter seinem Gegenspieler enteilte, den guten TSV-Keeper umkurvte und sicher zum 0:2 einschob.

 

Chima Bacon erlöste seine Mannschaft mit einer klasse Einzelleistung in der Nachspielzeit

 

Fazit: Ein unnötiger Krimi bis zur zweiten Minute der 4-minütigen Nachspielzeit. Schwächen im Abschluss hätten sich am Ende beinahe gerächt. Das Happy End gelang erst in der Nachspielzeit gegen robuste Gastgeber. Benno und Tobi nutzten das volle Wechselkontingent und zeigten mehrfach ihre Unzufriedenheit. Die Platzverhältnisse spielten der Szodruch-Truppe nicht unbedingt in die Karten.

oben vl: Ligamanager Martin Siedler, Chima Bacon Iheagwaram, Alan Rahman, Juan Torp, Nils Franke, Tom Bartels, Tim Gürntke, Oliver Dreier, Florian Härter

mittlere Reihe vl: Athletik Trainer Ove Saß, TW-Trainer Daniel Knudsen, Rouven Morten Lamprecht, Jonathan Suchocki, Finn Hendrik Logemann, Leon Lemke, Mika Tom Rosenthal, Maximilian v. Randow, Marco Rook, Co-Trainer Tobias Nehren, Trainer Benno Szodruch

unten vl: Steffen Sitte, Michael Julius Todt, Rasmus Backhaus, Tim-Jonas Jakubzik, Marcel Büttner, Silas Lohse, Christoph Koop, Tim Kannenberg

 

Samstag 20.8. - 15.30 Uhr Spiel in Dänischenhagen, die ebenfalls Verlustpunkt frei gestartet sind

Die Liga gewinnt 1:4 bei Inter und fertigt den VfB Kiel mit 8:1 ab

Wiker SV - RSK am 23.07.2020 im Stadion des FC Kilia - Kreispokal 2. Runde

Am Ende klar mit 6:0 konnte die SSG Rot-Schwarz Kiel das Spiel der zweiten Runde des Kreispokals gegen den Wiker SV für sich entscheiden und damit in die nächste Runde des Wettbewerbs einziehen.

Weil sich bei beiden Vereinen die Plätze in der Überarbeitung befanden, hatte man sich im Stadion des Oberligisten FC Kilia Kiel auf Kunstrasen treffen dürfen. Konzentriert und taktisch diszipliniert startete unsere Mannschaft in die Partie und erarbeitete sich von Anfang an eine spielerische Feldüberlegenheit. Es sollten jedoch zunächst Standardsituationen sein, durch die sich die Rot-Sc  hwarzen auf die Siegerstraße brachten. 11. Minute nach Ecke Tim Gürntke von links, Mika Rosenthal verwandelt per Kopf. 18. Minute  Strafstoß nach Foul an Julius Todt, Kristof Koop verwandelt sicher rechts unten. 25. Minute–Ben-Joel Jarik versenkt einen zweiten Ball nach einem Freistoß unhaltbar per Kopf. 31. Minute–Spieleröffnung von Oliver Dreier zentral, Pass auf die linke Seite zu Leon Lembke, die folgende Flanke verwertet Kristof Koop souverän. Leider hat sich Leon unmittelbar nach dem Tor ohne Einwirkung eines Gegenspielers am rechten Fuß verletzt, so dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und eine baldige Genesung !

Halbzeitstand: 4:0 für die SSG Rotschwarz-Kiel. In der zweiten, relativ ereignisarmen Halbzeit komplettierten zwei weitere Tore die reiche Torausbeute. Der an diesem Tag hervorragend aufgelegte  Koopversenkte nach Pass von Todt in die Tiefe den Ball zentral freistehend im Tor des Gegners (62. Minute). Christop revanchierte sich für die Vorlage und legte dem herbeigeeilten Todt in der 79. Minute den Ball mittels eines Querpasses im 5-Meter-Raum vor, den dieser zum Endstand von 6:0 nur einzuschieben brauchte. Den immer engagiert und diszipliniert agierenden Wikern gelang es an diesem Tag nicht, das Tor von Jonas Jakubzik nachhaltig zu gefährden. Sicherlich war hierfür auch ausschlaggebend, dass dem Wiker SV an diesem Tag einige Leistungsträger nicht zurVerfügung standen. Nach der überzeugenden Leistung lobte Cheftrainer Benno Szodruch dann auch sein Team, man dürfe mit Leistung und Ergebnis zufrieden sein. Wir sind jedoch sicher, dass dem Coach noch das eine oder andere aufgefallen sein wird, das künftig zu verbessern sein dürfte.

Tim Gürntkes Leistungskurve zeigt permanent nach oben - Torschütze zum 0:2

Gute äußere Rahmenbedingungen für das letzte Saisonspiel beim Ortsnachbarn in Flintbek. Nur der teils auffrischende Wind nahm gelegentlich Einfluss auf die Flugbahn des Balles. Sollte Plön in Preetz verlieren und wir heute gewinnen wäre die Vizemeisterschaft erreicht. Unsere Mannschaft hatte nach dem Hinspiel-Desaster einiges gut zu machen. Die Spiel-Eröffnung nach Anstoß, gedacht mit einem lang gespielten Ball auf zügig nach vorn aufrückende Mitspieler geriet das Spielgerät zu flach und verursachte prompt eine unverhoffte Chance für die Gastgeber. Ähnlich unglücklich verlief das Hinspiel als man den Flintbeckern im Hinspiel bei den ersten beiden Treffern kräftig unter die Arme griff. So gab es auch in diesem Spiel für die Heimmannschaft Möglichkeiten Zeichen zu setzen.

   
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