Am Ende klar mit 6:0 konnte die SSG Rot-Schwarz Kiel das Spiel der zweiten Runde des Kreispokals gegen den Wiker SV für sich entscheiden und damit in die nächste Runde des Wettbewerbs einziehen.

Weil sich bei beiden Vereinen die Plätze in der Überarbeitung befanden, hatte man sich im Stadion des Oberligisten FC Kilia Kiel auf Kunstrasen treffen dürfen. Konzentriert und taktisch diszipliniert startete unsere Mannschaft in die Partie und erarbeitete sich von Anfang an eine spielerische Feldüberlegenheit. Es sollten jedoch zunächst Standardsituationen sein, durch die sich die Rot-Sc  hwarzen auf die Siegerstraße brachten. 11. Minute nach Ecke Tim Gürntke von links, Mika Rosenthal verwandelt per Kopf. 18. Minute  Strafstoß nach Foul an Julius Todt, Kristof Koop verwandelt sicher rechts unten. 25. Minute–Ben-Joel Jarik versenkt einen zweiten Ball nach einem Freistoß unhaltbar per Kopf. 31. Minute–Spieleröffnung von Oliver Dreier zentral, Pass auf die linke Seite zu Leon Lembke, die folgende Flanke verwertet Kristof Koop souverän. Leider hat sich Leon unmittelbar nach dem Tor ohne Einwirkung eines Gegenspielers am rechten Fuß verletzt, so dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und eine baldige Genesung !

Halbzeitstand: 4:0 für die SSG Rotschwarz-Kiel. In der zweiten, relativ ereignisarmen Halbzeit komplettierten zwei weitere Tore die reiche Torausbeute. Der an diesem Tag hervorragend aufgelegte  Koopversenkte nach Pass von Todt in die Tiefe den Ball zentral freistehend im Tor des Gegners (62. Minute). Christop revanchierte sich für die Vorlage und legte dem herbeigeeilten Todt in der 79. Minute den Ball mittels eines Querpasses im 5-Meter-Raum vor, den dieser zum Endstand von 6:0 nur einzuschieben brauchte. Den immer engagiert und diszipliniert agierenden Wikern gelang es an diesem Tag nicht, das Tor von Jonas Jakubzik nachhaltig zu gefährden. Sicherlich war hierfür auch ausschlaggebend, dass dem Wiker SV an diesem Tag einige Leistungsträger nicht zurVerfügung standen. Nach der überzeugenden Leistung lobte Cheftrainer Benno Szodruch dann auch sein Team, man dürfe mit Leistung und Ergebnis zufrieden sein. Wir sind jedoch sicher, dass dem Coach noch das eine oder andere aufgefallen sein wird, das künftig zu verbessern sein dürfte.

oben vl: Ligamanager Martin Siedler, Chima Bacon Iheagwaram, Alan Rahman, Juan Torp, Nils Franke, Tom Bartels, Tim Gürntke, Oliver Dreier, Florian Härter

mittlere Reihe vl: Athletik Trainer Ove Saß, TW-Trainer Daniel Knudsen, Rouven Morten Lamprecht, Jonathan Suchocki, Finn Hendrik Logemann, Leon Lemke, Mika Tom Rosenthal, Maximilian v. Randow, Marco Rook, Co-Trainer Tobias Nehren, Trainer Benno Szodruch

unten vl: Steffen Sitte, Michael Julius Todt, Rasmus Backhaus, Tim-Jonas Jakubzik, Marcel Büttner, Silas Lohse, Christoph Koop, Tim Kannenberg

 

Samstag 20.8. - 15.30 Uhr Spiel in Dänischenhagen, die ebenfalls Verlustpunkt frei gestartet sind

Die Liga gewinnt 1:4 bei Inter und fertigt den VfB Kiel mit 8:1 ab

Wiker SV - RSK am 23.07.2020 im Stadion des FC Kilia - Kreispokal 2. Runde

Geschichten dieser Art schreibt nur der Sport und insbesondere der Fußball am gestrigen Abend in Preetz. Ein denkwürdiger Spielausgang und der Sieger hieß Rot-Schwarz Kiel. Wenn die Spielanteile in der 1. Spielhälfte noch relativ verteilt waren sollte der zweite Spielabschnitt deutlich an den TSV gehen. Das Führungstor durch Tim Gürntke fiel in der 30.Min. nach einem prima durchgesteckten Ball, den Tim mit seiner Geschwindigkeit uneinholbar bis zum 1 gegen 1 mit dem Torwart flach ins Eck versenkte.

In der 20. Minute stand unser Torwart Marcel Büttner weit vor dem Gehäuse ausserhalb des Sechszehners. Ein unerwarteter Ballverlust und ein sofort geschlagener langer, hoher Ball zwang ihn zum sofortigen Rückzug im Rückwärtslauf. Kurz vor der Sechszehnerlinie musste er zur Rettung und Verhinderung des Tores den Ball mit den Händen abwehren. Handspiel und die Verhinderung einer klaren Torchance brachte ihm "ROT" und damit den Feldverweis. Benno stellte um, nahm Tobi ins Tor, Fin vom Platz und Christoph als einzige Spitze in die Mitte. Es gab diverse, hart geführte Zweikämpfe mit teils strittigen Entscheidungen des Schiri. Eine davon nahm "Kooper" in der 55. Min. zum Anlass, dem Schiri die aus seiner Sicht offensichtlichen Ungerechtigkeiten zu erklären. Dafür gab es dann auch für ihn "GELB/ROT". Fortan ackerte die Mannschaft gegen die nun übermächtigen Gastgeber, die mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit allerdings nicht so richtig umzugehen wussten. Die Bälle, die aufs Tor kamen konnte Tobi sicher festmachen und avancierte damit zum großen Rückhalt seiner Mannschaft. Höhepunkt seiner TW-Vertretung war ein gehaltener Elfmeter in der 80. Min. - den Ball nicht nur gehalten, sondern auch festgemacht !!! :-)

Zwei sehr gute Möglichkeiten sollten sich trotz Preetzer Belagerung noch ergeben. Rasmus Backhaus Schlenzer vom Sechszehnereck flog sehr knapp am oberen rechten Eck vorbei und Tim Gürntke vergab eine zweite Möglichkeit im 1:1 gegen den Torwart. In der Nachspielzeit vergab die Heimelf noch eine sehr gute Möglichkeit durch Direktabnahme. 3 Minuten Nachspielzeit... Schluß, Ende, Aus mit verständlichen Jubel unserer ausgepumpten Spieler, die bis zum Spielende Vollgas gaben.

Fazit: Fußballerisch auf Augenhöhe wirkte der TSV in manchen Szenen Zweikampfstärker. Wer es allerdings nicht schafft über lange Zeit gegen 8 Feldspieler Tore zu erzielen, hatte es in diesem Spiel auch nicht verdient als Sieger vom Platz zu gehen. Tobi wirkte zu keiner Zeit wie ein "Feldspieler im Tor" und verdiente sich mit seinem Aushilfsjob ein Sonderlob. Der Preetzer TSV muss aufpassen, dass man den TSV Plön auf Distanz hält.

Tim Gürntkes Leistungskurve zeigt permanent nach oben - Torschütze zum 0:2

Gute äußere Rahmenbedingungen für das letzte Saisonspiel beim Ortsnachbarn in Flintbek. Nur der teils auffrischende Wind nahm gelegentlich Einfluss auf die Flugbahn des Balles. Sollte Plön in Preetz verlieren und wir heute gewinnen wäre die Vizemeisterschaft erreicht. Unsere Mannschaft hatte nach dem Hinspiel-Desaster einiges gut zu machen. Die Spiel-Eröffnung nach Anstoß, gedacht mit einem lang gespielten Ball auf zügig nach vorn aufrückende Mitspieler geriet das Spielgerät zu flach und verursachte prompt eine unverhoffte Chance für die Gastgeber. Ähnlich unglücklich verlief das Hinspiel als man den Flintbeckern im Hinspiel bei den ersten beiden Treffern kräftig unter die Arme griff. So gab es auch in diesem Spiel für die Heimmannschaft Möglichkeiten Zeichen zu setzen.

Auch wenn der Spielstand nach sieben Minuten bereits 0:2 hieß, hatte man im weiteren Verlauf der Begegnung nicht das Gefühl, dass man als Verlierer vom Platz gehen muss. Ein klassischer Fehlstart unseres Teams machte es den Gästen gleich zu Beginn sehr einfach. Es waren keine fußballerischen Höhepunkte der Plöner die zu den Treffern führten, eher zwei Blackouts unserer Hintermannschaft !! Zweimal heftig schlucken und das Spiel ging von vorne los ! Die 1. Spielhälfte avancierte somit zum Sturm auf ein Tor mit diversen Möglichkeiten. Am Ende fehlte allerdings die Abgeklärtheit, um ein zeitnah mögliches Remis herbei zu führen. Ein Anschlusstor vor der Pause hätte auch geholfen. Der TSV versammelte sich in der eigenen Hälfte und brachte das Ergebnis in die Halbzeitpause.

     
 Maxi behauptet sich beim Kopfball Tobi war sehr engagiert dabei Tim mit einer guten Möglichkeit

 

Der permanente Druck aus Hälfte eins konnte nicht in die 2. Halbzeit übernommen werden, das Spiel gestaltete sich wieder etwas verteilter.

In der 51. Min schlug der als Flanke gedachte Ball von Tim Gürntke im oberen linken Eck ein, der Treffer passte zum verdrehten Spiel. Ein erneuter Weckruf, der in der 74. Min zum 2:2 Ausgleich durch Leon Lembke führte, der aus dem Gewühl im 16zehner den Durchblick behielt. Die Freude war allerdings kurz und ein weiterer schwerer Schnitzer im Abwehrverhalten ließ die Gäste eine Minute später auf 2:3 stellen. Die Mühe vom Plöner Sieg-Torschützen, Palle Jespersen, war überschaubar, brauchte er den Ball lediglich ins verwaiste Tor schieben.

Fazit: Unsere Mannschaft spielte den besseren Fußball und erzielte zwei Treffer im heimischen Stadion. Das hätte ausreichend sein können, um aus diesem Spiel als Sieger hervor zu gehen... wenn da nicht die krassen Unachtsamkeiten im Abwehrverhalten gewesen wären. Von daher können die Gäste den Dreier nicht unverdient nach Plön verbuchen.

 

   
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